Ich war tatsächlich erfolgreich, es hat mich aber Nerven ohne Ende gekostet.
Zuerst der Spiegel. Nachdem es mit Kleben nicht geklappt hat (was zu erwarten war), habe ich kleine Lochbleche gekürzt, um sie über Eck zu befestigen. Natürlich mit Klebstoff! 🤪 Dann einem anderen Kleber. 🤬 Zuletzt im Baumarkt noch 2-Komponentenkleber nachgekauft. 🤯
Hielt nur sehr begrenzt.
Also gegoogelt und mich für Metallschrauben entschieden. Das habe ich noch nie gemacht und auf den beiden Seiten vom Bruch war nicht viel Platz. Aber mutig erneut in den Baumarkt und diverse Größen von kleinen Schrauben gekauft.
Die Idee war, zuerst die Blechstreifen mit Kleber zu fixieren und dann durch vorgebohrte Löcher die Metallschrauben zu versenken. 👍
Leider war der Druck beim Einschrauben höher als die Klebkraft. 🤪
Doch zuletzt:




Dann blieb noch der Windschild.
Wie oft Karin die Worte „Klebstoff klebt nicht“ -verbunden mit zunehmend undruckbaren Erweiterungen- in den letzten Tagen gehört hat…
Auf einer Seite hielt der Riss mit Sekundenkleber sofort (!), auf der anderen nur kurzzeitig 🤬. Dann hatte ich die Idee, vor dem Einsetzen der Schrauben für die obere Scheibe die Bruchstellen großflächig mit flexiblem Kunststoff -ausgeschnitten aus einer Haribodose- zu hinterkleben.
Aber egal welcher Kleber zum Einsatz kam (ich war nochmal 2 oder 3 nachkaufen), nichts hat gehalten. Weder Sekundenkleber (2 Sorten), noch spezieller Plastikleber oder diverse andere. Ob ich das nur Minuten oder über Nacht angepresst habe, nichts hat genützt. Aaaaaah!
Also habe ich parallel dazu gedanklich an einer rein mechanischen Verstärkung durch Metallstreifen gearbeitet. Nachdem schon der erste Versuch recht gut zu funktionieren schien, habe ich letztendlich darauf verzichtet, die extra nachgekaufte (!) Plastikkiste zu zerschneiden.
Natürlich hat sich bei der Montage eine vermeintlich feste Klebestelle wieder gelöst. 🤬🤬🤬🤬
Aber mittlerweile bin ich ja Klebeprofi und die Scheibe selbst lässt sich durchaus kleben. Mehr oder weniger. 🤪
Einschub im Zusammenhang mit der Therapie aus der Überschrift:
Wir sitzen gerade nach dem ersten Behandlungstermin auf Rezept (Karin bekommt Physio wegen des Bruchs, ich Massage wegen Rückenschmerzen) im Spa, bzw. im Außengelände, weil die Sonne schön scheint.

Doch Karin hat sich eben auf eine Wespe gesetzt, die das wohl nicht so gut fand. Jetzt kommt sie gerade von drinnen zurück, wo sie Hilfe gesucht hat. Jemand hat ihr Bepanthen gegeben. 😂
Mal sehen, wie es sich entwickelt, evtl. müssen wir hier abbrechen und zuhause kühlen.
Weiter mit dem Motorrad.
Damit die silbernen Metallstreifen mich (und den TÜV) nicht irritieren, habe ich sie schwarz umklebt und für die Schrauben (nochmal Baumarkt) schwarze Kappen organisiert. So sieht das fertige Ergebnis aus:

Karin war natürlich derweil nicht untätig, sie hat sich nach unserer Rückkehr zügig an ihre Schmuckbastelei begeben. Auch bei ihr: Manche Ideen klappen, andere auch nach mehreren Anläufen nicht – aber wenigstens ist nichts zum Kleben dabei. 😇

Außerdem hat sie -völlig überraschend für mich- beim Lidl Weihnachtszeug gekauft.

Je oller, je doller. 🧑🎄
Was wäre das für ein September, wenn wir es nicht kurz vor Schluss noch zum gemeinsamen Essen mit Heinz und Eckhardt geschafft hätten. Das Lokal kannten wir alle nicht, es war aber sehr gut. Eine kleinere Auswahl auf der Karte, aber Preise ok und alles lecker. Die einzige Biersorte hieß: „Einfach Bier“


Ursprünglich wollten wir nach unserem Albanien-Abenteuer hier noch das Meer genießen, aber das Wetter hat nicht mitgespielt. Viele Wolken und starker Wind haben uns schon beim Gedanken daran, das Wasser irgendwann wieder verlassen zu müssen, jede Lust genommen. Jetzt gerade ist es zwar sonnig und wolkenlos, der Wind bläst aber immer noch zu stark.
Vielleicht ist das auch der Grund, warum Maja ihren Kiosk mit Aussicht plötzlich geschlossen hat. Während der Woche war er nämlich noch offen, aber heute wollten wir hin – und nix! 😢
Hatte ich schon berichtet, dass mir Karin für meine aufopferungsvolle Pflege einen „guten“ Whisky geschenkt hat? Ausgesucht habe ich ihn mir selbst während eines Besuchs von ihr in den Schmuckläden in der Nähe des Whiskyladens. So hatte jeder von uns was davon. 😎
Gewählt habe ich diesen aus einer renommierten Brennerei mit erstklassigen Produkten. Aber genau dieser wurde es, als ich erfuhr, dass es eine spezielle Abfüllung für den bulgarischen Markt ist, die es sonst nirgendwo gibt. 😎

Die dritte Edition der „The Tightrope“-Serie wird aus nur drei Portweinfässern der ersten Befüllung hergestellt und ist auf etwas über 1000 Flaschen limitiert.
Der Whisky wird mit 48 % Vol., ohne Kaltfiltration und mit natürlicher Farbe abgefüllt.
Geschmack: Reichhaltig und vollmundig mit Aromen von reifen roten Früchten, süßer Eiche und orientalischen Gewürzen. Nuancen von gesalzenem Karamell und dunkler Schokolade runden das Geschmackserlebnis ab.
Farbe: Natürlicher, satter Bernstein.
Aroma: Fruchtig und komplex mit Anklängen von reifen roten Früchten, süßen Gewürzen, Vanille und Eiche.
Abgang: Lang und warm, mit sich allmählich entfaltenden Noten von roten Beeren, Karamell, Gewürzen und dunkler Schokolade.
Klingt nicht nur lecker, ist es auch!
Beim Bezahlen drückt mir der Mitarbeiter eine Karte in die Hand und erklärt mir ziemlich ausführlich, dass es dabei um die Information zur zweitgrößten Spirituosenausstellung/-Verkostung in Bulgarien handelt, die sie hauptsächlich verantworten.
Nachdem ich mir das im Netz angesehen habe und meiner liebsten Frau davon erzählte, wurde ich von ihr geradezu gezwungen, mich dorthin aufzumachen.
Man zahlt Eintritt, erhält eine vorgeladene Verzehrkarte, die man beliebig füllen und an Probeständen auch wieder leeren kann, zusätzlich gibt es gegen zusätzliche Gebühr auch geschlossene Verkostungen und eine davon gab mir den entscheidenden Stoß.

Also werde ich nächsten Freitag und Samstag von 16-22 Uhr im größten Hotel der Stadt „Networking“ treiben.
Zu zwei anderen „Workshops“ bin ich auch schon angemeldet. Karin setzt mich ab und der Bus bringt mich zurück. 🥃
Hoffentlich! 😁
Während ich euch hier locker mit unserem Tun und Ergehen unterhalte, gibt es im Hintergrund auch wieder einmal Grund zur Traurigkeit. Die liebe Frau meines Cousins im Osten der Republik ist ziemlich unerwartet gestorben. Sie hatte seit ein paar Jahren zunehmend schwerere Demenz, an ihrem 70sten vor kurzem war sie aber überraschend gut beieinander, so dass ihr Tod doch nicht erwartet werden musste.

Wir wissen ja von einigen unserer Leser, dass sie durch Krankheit und Trauer beeinträchtigt sind, euch gilt der Sonntagsgruß heute ganz besonders.
Bitte kapselt euch nicht ab, nehmt am Leben anderer teil und lasst sie an eurem aktuellen Schmerz teilhaben. Wärmt euch gemeinsam an den schönen Erinnerungen, ärgert euch ein letztes Mal über die Macken, die euch demnächst fehlen werden und lacht (auch unter Tränen geht das) herzlich über Geschichten, die einfach lustig waren.
Ihr könnt natürlich auch eine Decke über den Kopf ziehen, aber wundert euch später nicht, wenn niemand kommt, um darunter nach euch zu sehen.
Für euch und all die anderen, die sich gerade ungetrübt des Lebens erfreuen, gibt es am Ende wieder was zum Schmunzeln.














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