Freiheitsstatue und mehr

Genau damit begann unser Tag. Naja, zuerst gab es natürlich Frühstück in einem typischen Diner, allerdings haben Karin und ich nur den Kaffee genossen. Erstens frühstücken wir eher selten, dann nicht zu den Preisen (obwohl eingeladen) und vor allem nicht die Mengen, die dort eine Portion bilden. Eigentlich ist das Essen gar nicht zu teuer, man bekommt immer einen hungrigen Trucker satt. 🍕🍔🍝🥐🎂🍩🥯🥨🍳🥧🌭

Wir konnten Brad überreden, mit uns U-Bahn zu fahren und was soll ich sagen: Wir haben es auch dieses Mal überlebt. Einmal unterirdisch bis zur Südspitze Manhattans, wo die gebuchte Fähre wartete. Eine riesige Schlange war vor uns und ich hatte schon Sorge, dass wir erst mit dem nächsten Schiff hätten fahren können, aber alle passten drauf und es ging schneller als erwartet. Natürlich erst wieder ein Flughafen-Sicherheits-Check – man gewöhnt sich dran.

Die Insel wirkte zu Beginn völlig überfüllt, das waren aber nur Passagiere, die auf die Abfahrt warteten. Viel los ja, überfüllt nein! Natürlich sind wir nicht (!) Aufzug gefahren, sondern die knapp 200 Stufen bis zum Fuß der Statue hoch gelaufen. Anika hatte darauf verzichtet, uns bis zur Aussicht in der Figur zu buchen. Ich war dafür dankbar und der Ausblick war toll genug.

Auf der Rückfahrt war es dann soweit, Karin hat ihren ersten Hotdog überhaupt gegessen! Und er hat ihr geschmeckt.

Für mich war das schon seit dem allerersten USA-Besuch ein Wunsch, auf den Straßen von New York meinen allerersten Hotdog zu essen. Falls er nicht schmecken würde, wäre es immerhin in New York. 😎

Also nicht auf einem Schiff vor New York – da musste ich noch warten. 🌭

Ich bette hier drei Videos von der Rückfahrt ein, von denen zwei für Instagram hochkant gedreht wurden. 🤢🤪😇

Es hat uns allen bis dahin schon super gut gefallen, so gut, dass Karin und ich beschlossen haben, die Bahamas-Bilder in unserem Wohnzimmer gegen New-York-Motive zu tauschen. Beispielsweise dieses:


Next Stop: Little Italy, ein Wunsch von Brads Liste.

Was wir am Vortag festgestellt hatten, war, dass Chinatown und Little Italy in dieser Stadt direkt aneinander grenzen. 😂

Wir waren alle etwas matt und ziemlich hungrig, deswegen war die erste „echt italienische“ Pizzeria unsere.

Es war sehr lecker. Falls ihr mal in der Gegend seid…

Und es war so europäisch, dass in fast jedem Lokal WM-Spiele (Fußball!) gezeigt wurden. 😂


Wir wollten natürlich nicht nur U-Bahn oder Uber-Taxi fahren, also hatten wir geplant, uns Tickets für sogenannte Hop-on Hop-off Busse zu besorgen. Das sind die oben offenen Touristenbusse, die in engem Zeittakt eine Rundstrecke abfahren, in die man nach Belieben ein- und aussteigen kann. Am Donnerstagabend hatte sich Anika von einem Werber ansprechen lassen und hat so hart mit ihm verhandelt, dass wir zwei Tage zum Kindertarif bekamen und zwei Sondertouren obendrauf. 😂

Wir hätten ihm nach Vertragsabschluss gerne ein Trinkgeld gegeben, hatten zu dem Zeitpunkt aber alle keine Dollars dabei.

Wir waren am Sonntag nochmal in der Gegend, haben ihn durch das Foto ausfindig gemacht und ihm sein Trinkgeld gegeben. Er war sehr überrascht! 😎

Ähnlich wie am Vortag war der Zeitplan arg ambitioniert und so wurde die Erholungspause vor dem Abendessen wieder extrem kurz. Duschen, umziehen und los. Eigentlich wollten wir nochmal den schon bezahlten Bus nehmen, aber dazu reichte die Zeit nicht. Also ab ins Uber-Taxi und

zum Abendessen in den Central Park!

Das war so spektakulär wie es klingt. Ich weiß gar nicht, ob es mehr als dieses eine Restaurant direkt im Park gibt.


Wenn ihr jetzt denkt, unser Tag (und dieser Beitrag) wären lang genug gewesen, werdet ihr angenehm enttäuscht. Eine der von Anika ausgehandelten Zusatztouren war nämlich die Nachtfahrt durch Manhattan mit Fahrt über die Manhattan-Bridge.

Obwohl ursprünglich nur Anika und ich so richtig „Bock darauf“ hatten, haben sich zuerst Ben, dann Brad und zuletzt auch meine Lieblingsfrau angeschlossen. Um 23 Uhr sollte es am Times Square losgehen. Weil ein paar Feuerwehrfahrzeuge (die rücken dort wohl immer mit mehreren Fahrzeugen an) im Weg standen, fuhr unser Bus etwas später los.

Eine lauschig warme Nacht – es war wundervoll!

Sagte ich bestimmt schon mal, stimmt aber jedesmal. 👍

Jetzt ist der Tag endlich zu Ende berichtet. Natürlich gibt’s noch einige Fotos mehr, aber ich denke, hier sind genug untergebracht worden, um etwas vom Eindruck zu vermitteln.

Dass wir am nächsten Morgen auch wieder nicht ganz so früh aus den Federn kamen, könnt ihr euch sicher denken. Wer jetzt glaubt, dass ich den Abreisetag noch „mal eben“ anfüge, weiß noch nicht, was ich mittlerweile weiß…


Genießt die nun fußballfreiere Zeit 😢 und schlaft wieder aus.

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