Wahrscheinlich wird nicht mehr viel passieren, bis wir Richtung Türkei aufbrechen. Jaja, Türkei!

Wir fliegen wieder über Istanbul nach Atlanta. Da gibt es einen Direktflug zu vernünftigen Zeiten, sowohl beim Abflug (14:45) als auch bei der Ankunft (19:50). Meine Anfrage im türkischen Hotel -wo wir vorher übernachten- bezüglich eines beworbenen Flughafen-Shuttles wurde mittlerweile negativ beantwortet, weswegen ich mal gegoogelt habe: Extern gebuchter Transfer kostet 70€+ für Bringen und Holen, 30 Tage Parken direkt am Airport aber nur 31€. 😎
31€ für 30 Tage – das zahlt man in Düsseldorf an zwei Tagen. 🤣
Eine Korrektur zum letzten Beitrag: Ich schrieb, Karin würde weltmeisterlich stricken. Was ein Fauxpas! Sie häkelt (!) natürlich. 🤪
Also nun zum Heimwerker vor dem Herrn.
Noch bevor ich das fertige Brett abholen konnte, fiel mir morgens im Bett ein, dass die notierten Maße für die originalen Seitenteile waren, ich aber mittlerweile die dickeren Seiten des Ikea-Möbels nutzen wollte. 😭
Die Abholnachricht kam so spät, dass ich wegen des Baustellenstaus nur noch das Brett bekam, aber keine Möglichkeit erhielt, es mir vor Ort korrigieren zu lassen. 😩
Aber da ich ja die Seitenteile auch sägen musste…

Spoiler: Ich habe noch nie bei einem Projekt so viel Murks gemessen und/oder gesägt!
Ab in den Garten, einen Tisch auf die Wiese gestellt und alles runter getragen. „Alles“ bedeutet nur, dass ich später noch dreimal los musste. 🤬
Als Heimwerkerkönig wollte ich einen Anschlag für die Handkreissäge festklemmen. Aus der Hand wirklich einen geraden Schnitt hinzubekommen, traute ich mir nicht mit der nötigen Präzision zu. Dummerweise beschlossen meine beiden Schraubzwingen, nicht mehr richtig zu zwingen! Was ein Wortspiel!
Also ist der erste Schnitt verrutscht!
Wie gut, dass ich das Anschlagsbrett aufgrund falscher Maße zu weit vorne hatte. 🤪Konnte also weiter kürzen.
Diesmal verrutschte es nur ein kleines ärgerliches Bisschen. 🤯 Mit etwas Schnitzerei vom Schweizermesser habe ich das korrigiert – bleibt so!


Weil das Möbel innen Nuten für die Rückwand und vorne auf einer Seite Beschädigungen hatte, war es etwas Puzzelei, die bestaussehende Position zu finden – die ich natürlich beim hin und her Schieben durcheinandergebracht habe. 🙄
Gerade noch rechtzeitig vor dem Anschrauben der Winkel für den mittlerweile gekürzten Einlegeboden konnte ich das korrigieren. Dafür habe ich danach alle Winkel erst montiert und dann entdeckt, das ich 2cm Brettstärke nicht in die richtige Richtung berücksichtigt hatte. 😡🤬🤯
Hey – aber dann wars fertig!

Und falsch herum!!!!!
Also alle Schrauben raus und spiegelverkehrt wieder zusammengebaut.
Und dann ist es alles richtig herum als ich entdecke, dass ich beim 2. Sägen in mein Deckelbrett gesägt habe. Bei vier möglichen Seiten wählte ich zielsicher die vordere. 😤😩😫

Immerhin hatte das Ikea-Kästchen verstellbare Füße, die ich zum Ausgleichen der gesägten Unterseite nutzen konnte.

Hier könnt ihr schön sehen, dass die Holzfarben doch halbwegs passen. Außerdem steht der Plattenspieler perfekt in der Waage!
Karin hat mir beim Reinschieben geholfen, so musste ich nicht an die Verkabelung. Dann noch den Plattenspieler drauf und erst einmal den Ärger über den ganzen Pfusch am Bau verrauchen lassen.

Einen Tag später sieht die Welt wieder besser aus und nachdem ich den Plattenspieler auch noch mit Strom versorgt hatte (war gestern echt nicht mein bester Tag!), habe ich mir ein paar schöne Platten aufgelegt.
Wir wünschen euch ein klangvolles Wochenende und einen guten Start in eine gesegnete Woche.









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