Gar nicht wahr! Alles nur für Aufmerksamkeit! 😎

Wir haben nämlich kaum Negatives zu berichten. Vielleicht, dass die Post wieder trödelt – warum sollte das auch plötzlich völlig normal werden. Leider weiß ich durch zwei Emails, dass Post als unzustellbar nach Deutschland zurückging. Falls es irgendjemanden tröstet, eins von Karins vier Geschenkpäckchen wurde auch von der Deutschen Post nicht erfolgreich zugestellt. 🤯 Mich tröstet es nicht!

Außerdem weiß ich von mindestens zwei Briefen, die von euch nach meinem Aufruf abgeschickt wurden, die ebenfalls bisher nicht aufgetaucht sind.

Morgen ist Montag und wir werden wieder zur Post fahren…


Darüberhinaus sind weder Karins Rentenbescheide fertig noch ist unsere Steuer zurück. Die sind allerdings schlicht nicht fertig bearbeitet. Als ob das besser wäre. 🤬


Dafür gibt es bei uns ordentlich Kekse. Mein Verdacht ist zwar, die wurden nur zum Verschenken ans Zahnarztpersonal gebacken, aber solange welche für mich abfallen, bin ich zufrieden.


Was erkennt der Sherlock Holmes in euch daran?

Genau! Unser Ofen ist repariert! Am Dienstag bin ich mit der Tür zum Technohit am anderen Ende der Stadt gefahren und wollte die eigentlich überreden, mir die Scheibe zum selber Einbauen mitzugeben. Dummerweise hatten die geplant, sie selber (kostenfrei!) einzubauen, weswegen sie im Technikzentrum lag. Eine Stunde warten auf die Scheibe wollte ich nicht, außerdem war ich von Heinz und Eckhardt um etwas Hilfe beim Umzug am nächsten Tag gebeten worden. Ich wäre also sowieso wieder in der Stadt, deswegen habe ich die Tür doch dagelassen. Die Scheibe kostet schon im Internet über 80€ (plus Versand) und hier sollte alles zusammen nur 80€ kosten. Deal!

Am nächsten Tag dann mit Eckhardt eine Kühlschranktür ummontiert, ein paar Stehlampen und ihn ins Auto gepackt und zur neuen Wohnung gefahren (Stehlampe kommt gleich nochmal!).

Spannender Parkplatz. Beim nächsten Besuch stand ich auf dem Blech – musste aber nicht hoch!

Danach bin ich die Scheibe holen gefahren und habe mich etwas in dem Geschäft umgesehen. Was mir schon beim ersten Besuch aufgefallen war, waren ein paar ganz bunte Küchengeräte. Und da wir immer mal wieder befürchten, unser Toaster könne den Geist aufgeben, halten wir Ausschau nach Ersatz. Nur für den Fall!

Klickt die Fotos einfach mal an und vergrößert die Preisschilder. 🤪

Design: Dolce&Gabbana!

Nein, wir brauchen keinen neuen Toaster! 🤯

Was ich aber auch sehr beeindruckend fand, waren die tollen übergroßen Herde mit zig Knöpfen. Alle mit Gas plus Elektro/Induktion und teilweise Elektrogrill und/oder Warmhaltefach für Speisen oder Geschirr und bis zu vier(!) Öfen!

Kommt für uns aus allen Gründen nicht in Frage, aber toll ist das schon.

Während ich noch durch den Verkaufsraum (eher eine Halle) schlenderte, kam der Mitarbeiter zu mir und zeigte mir an einem Ofen, dass an der Scheibenhalterung noch ein Dichtungsgummi fehlen würde.

Ich hatte naiverweise angenommen, dass solche Teile einfach in einer Fachwerkstatt rumliegen und mit montiert werden, deswegen lag das Gummi zuhause. Naja, kein Problem, das selber zu montieren. Dachte ich. 😩


Der Tag war noch jung und das Möbelhaus mit dem ausgeguckten Fernsehsessel war nicht fern, Ikea mit Knäckebrot auch nicht, also bin ich anschließend dorthin.

Im Möbelhaus wollte ich meinen Augen nicht trauen, der Sessel war mal eben 40€ teurer geworden (269 statt 229!)! In einer Woche! Ich war empört, jawohl, aber trotzdem habe ich meinen vorher gefassten Plan durchgezogen, nämlich ausführlich probezusitzen!

Nun ist der Laden wie Ikea mit einem verpflichtenden Rundweg ausgestattet, also mussten alle Besucher kurz hinter dem Eingang schon an mir vorbei. Nicht alle haben mich ignoriert/übersehen. 😂

Ich habe einfach in diesem Sessel mit deren Internetzugang nach anderen Sesseln, bzw. Anbietern gegoogelt. Dabei bin ich versehentlich auf eine Fotoeffekte-App gekommen…

Und tatsächlich ist er auch langzeitbequem. Trotzdem würde ich ihn auf jeden Fall übers Internet bestellen, denn so hat man garantiertes Rückgaberecht nach ein paar Wochen heimischer Nutzung. Man weiß doch erst nach 14 Stunden „Herr der Ringe (extended Version)“, ob man wirklich gut darin sitzen kann. 😇


Zuhause -ohne Sessel- angekommen, wollte ich mal eben das Gummi einziehen. Pustekuchen. Der Halterahmen saß bombenfest, auch ohne Schrauben, denn die lagen auch noch bei uns rum. 🥳

Ohne das Gummi zieht der Backdunst zwischen die Scheiben und Karin muss häufiger putzen – was aber nicht ginge, wenn wir die Scheibe nicht rausbekämen. Ein Teufelskreis. 😂

Also hatten wir Donnerstags schon wieder einen Termin am Ende der Stadt 🤬

Bevor ich mich aber dann auf den Weg machen wollte, habe ich es noch einmal versucht. Karin hatte Kekse gebacken und meine Hoffnung war, dass sich da irgendetwas gelockert haben könnte. Siehe da, eine Seite ließ sich anheben, gerade genug, um mit geduldigen Gefummel die Gummilippe aufzuziehen. 👍

Nächster Halt ist der Kauf von hitzebeständigem Klebeband, um das Glas so abzudichten, dass Karin die nächsten Jahre nicht mehr dran muss!


Ich war ja beim Ikea in der Mall wegen des Knäckebrots und neben dem obligatorischen Softeis habe ich auch den Abstecher in die Resteabteilung gemacht und bin über eine nette Stehlampe gestolpert, die für meine Bastelfrau ein Gewinn wäre. Die alte (Lampe, nicht Frau!) hat sich letztes oder vorletztes Jahr mit Genickbruch verabschiedet und einen geeigneten Ersatz hatten wir nicht gefunden (aber auch nicht so intensiv gesucht).

Kurz und gut, die wurde es nicht, aber da ich am darauffolgenden Tag wieder in der Stadt unterwegs war, gab es eine vom Baumarkt.

Tut, was sie soll, gefällt Karin und war mehr als erschwinglich.


Wir hatten einen Ofen, also gab es endlich(!) wieder Pizza. Nicht, dass wir die wöchentlich essen würden, aber sobald der Ofen außer Betrieb war, bekamen wir Heißhunger auf alles, wozu man zwingend einen Ofen brauchen würde. Wer mal gefastet hat, kennt das Phänomen.

Dazu mal Wein nicht aus der Fünfliterflasche. Lecker!

Für Freitag hatten wir schon wieder einen Termin bei den Umziehenden (grammatikalisch korrekt, nicht gegendert!😎), Karin wollte eine Klebefolie applizieren (jaja, Deutsch für Fortgeschrittene!) und ich sollte einen widerspenstigen Drucker ins WLAN bringen. Jeder mit etwas Ahnung weiß, wie das ausgegangen ist. Während Karin schon lange entspannt fotografierte und plauschte, kämpfte ich mit unsichtbaren Mächten und Gewalten!

Kein Display, dafür ausdruckbare Erklärungen!🤮

Kurz bevor ich den Drucker mit seinen eigenen Kabeln erwürgt konnte, gab es eine Verbindung. Leute, ich werde zu alt für den 💩!


Letztes Mal hatte ich ja darüber berichtet, wie jetzt wieder der Scanner angeworfen wurde. Ich erwähnte wohl auch ganz nebenbei, dass ich mir letztlich doch die aktuellste Softwareversion kaufen musste. Der Hersteller des Geräts hat die eigene nämlich eingestellt und die (immerhin) im Mac integrierte hat nicht den Funktionsumfang für hunderte Scans am Stück.

Die neue Software allerdings auch nicht! 🤬🤯

Immer nach ein paar Bilder wurden nur Streifen gescannt, gefolgt von lautem Knacken im Scanner. Witzigerweise (nein, gar nicht witzig) konnte eine Vorgängerversion das problemlos, leider musste ich damit aber jedes Foto hinterher per Software geradeziehen. Das kann man für 10 oder 20 machen, aber nicht für ein paar hundert.

Also habe ich dem Hersteller eine Mail mit dem Fehler geschrieben und tatsächlich kam gestern eine Antwort UND ein Update für meinen Fehler. Sensationell! Ein großes Lob an den Entwickler.

Leider habe ich dann einen anderen Fehler gehabt, allerdings bei einem uralten schwarz-weiß Film mit ungebräuchlichem Format. Da zeigt das Programm eine korrekte Vorschau an, das Ergebnis ist dann verzerrt wie in einem Spiegelkabinett. Aber das ist genau ein Film von sehr vielen, also habe ich den zur Seite gelegt und mit anderen weitergemacht.

Wenn man seine ersten(!) fotografischen Ergebnisse mal wieder sieht, kommen naturgemäß viele Erinnerungen hoch: große Familie(nfeiern), Jugendarbeit, Freunde, Urlaube und vieles mehr.

Ich möchte dann sofort jedem der Abgebildeten eine Datei schicken, aber bei tausenden von Fotos eine unlösbare Herausforderung. Abgesehen davon habe ich Namen vergessen, habe keinen Kontakt mehr oder es gibt keine aktuellen Handynummern. Zur Zeit scheint mir die effizienteste Lösung die zu sein, dass ich ein paar WhatsApp-Gruppen eingerichtet habe, die sich hoffentlich durch die Mitwirkung der aktuellen Teilnehmer um die vielen Abgebildeten erweitern. Natürlich ist das ein Schrotschuss-System: wer mitmacht, muss auch durch die Fotos durch, die nicht direkt ihn und seine Epoche abbilden. Aber das verbindende Element ist ja immer, dass ICH da war zum Fotografieren, also irgendeine Beziehung sollte sich finden lassen. Karin war übrigens schon vor mir fotografisch unterwegs und so wird es auch für die alten Kölner CVJM-Menschen noch Fotos vor meiner Zeit geben, die fast so gut sind wie meine. Spaaaaaß, Karin hat schon immer gut fotografiert, nur nicht so viel/gerne Menschen. Und wie sagten meine Kinder mal bei einer Diashow (!): Boah, immer nur Seen und Wälder! Tja, wir waren in Schweden und Karin fand halt die Landschaft festhaltenswert.

Ich dagegen bekam von den Eltern die teuren Filme bezahlt, um damit bei den vielen, sehr vielen Feiern und Parties in der elterlichen Wohnung zu fotografieren. Nah an Leute ranzugehen, habe ich dabei ganz gut gelernt. Und – schlechte und unvorteilhafte Aufnahmen sofort im Fotogeschäft auszusortieren. 😎 Wenn nämlich keine „lustigen“ Fotos auftauchen, werden die Leute mit der Zeit immer entspannter, wenn man mit der Kamera vor ihnen steht.

Mein Tipp: Zeige den Menschen keine schlechten Bilder und sie halten dich für einen guten Fotografen.

Allerdings lege ich bei den gescannten Fotos nicht die ganz strengen Maßstäbe an, denn da geht es um Erinnerungen – und irgendwie peinlich ist da immer etwas. Dafür waren alle jünger und oft schlanker. 😎

Hier ist alles versammelt: Mode, Körpermaße und Erinnerungen (1981/82) Ich bin der in der Mitte, zu Gesa gibt es seit damals keinen Kontakt und Kallus ist leider schon gestorben.

Vor Weihnachten werde ich wohl keinen Beitrag mehr schreiben, aber kurz danach mit Sicherheit, denn dann schreibe ich SCHON FÜNF JAHRE BLOG!

Schön, dass es immer noch Leserinnen und Leser gibt, die unserem „Leben und Weben“ auf diesem Weg folgen. Ein Ende ist von unserer Seite nicht in Sicht, also bleibt dran. 😎



Wir wünschen Euch allen auf diesem Weg eine Weihnacht voller Licht und Segen inmitten einer Welt, die im Großen und Kleinen oft strubbelig daherkommt. Aber Weihnachten will daran erinnern, dass sich ein großer Gott ganz klein macht, um genau in dieser Welt genau unser Leben zu teilen, aber nicht, es uns zu ersparen.

Gesegnete Weihnachten euch allen!


Und wenn euch doch irgendwann die Kinder/Eltern/Gäste/Gottesdienstbesucher oder Pfarrer abnerven, guckt mit ihnen die Cartoons durch. Hilft!

Wir freuen uns über Kommentare