Ich habe noch keine Ahnung, ob ich einen zweiten Teil brauche, aber ich gehe mal auf Nummer sicher. 😎
Die letzten Tage in Duisburg habe ich noch nicht vollständig erzählt. Da war zum einen der Besuch bei Lisa und Tom (eigentlich Elisabeth und Thomas), ganz lieben Menschen aus unserer Kölner CVJM-Zeit, die wir quasi rund um Christians Tod wiedergefunden haben. Thomas hatte bis kurz zuvor eine hohe Position in einem wirklich großen Konzern und hatte sich angeboten, mit unserem Sohn (der gerade sein Abi bestanden hatte) ein Gespräch über dessen Zukunft(svorstellungen) zu führen. Das fand unmittelbar vor Christians plötzlichem Tod statt. Thomas rief ein paar Tage später an, weil Christian sich nicht wie verabredet zurückgemeldet hatte (nach meiner Erinnerung). Ihr könnt euch sein Entsetzen vorstellen…
Tatsächlich hatte Christian ganz begeistert berichtet und uns -sehr gegen seine Gewohnheit- alles haarklein erzählt. Tja. Auch so kann man alte Freundschaften erneuern.
Wir haben am Sonntag angefangen, die Leihwohnung zu reinigen und unseren Kram einzupacken. Nachdem nichts mehr zu tun war, sind wir nochmal zur Familie. Oli war mit Tessa bouldern (so eine Art Hallenklettern) und ich habe mir Alex geschnappt und bin mit ihm zu einem großen Spiel- und Sportpark gefahren.
Hier gibt’s ein Video davon:
https://youtu.be/YCKxMoILxzk?si=O-Cya7nKEuCs27x2
Ich konnte das Video nicht wie sonst einbetten, weil es nicht öffentlich ist, sondern nur Nutzern mit diesem Link zugänglich ist.
Dann also montags los zu meinem Cousin in der „Zone“. Wir waren schon etwas abgekämpft und wollten so schnell wie möglich zurück. Also abends rein, lecker gegessen, gequatscht, getrunken und morgens direkt weiter. Wir haben lange überlegt, aber uns doch gegen eigentlich fällige „kurze“ Besuche bei Cousinen und Tante entschieden. Unser Plan zur Wiedergutmachung: Nächstes Mal vorher dort Halt machen. Mal sehen, was aus den Plänen wird, die unsere alten Köpfe so aushecken. 🧐
Der nächste Stopp war in Polen, in der Nähe des Wintersportgebiets um Zakopane. Evtl. Manchem bekannt wegen der Biathlon-Europameisterschaften 2000 und anderer Wintersportereignisse.
Unterwegs ein kurzer Tankstopp mit Verproviantierung in einer hypermodernen Mall.



Wir kamen im Dunkeln an und haben nach einigem Suchen ein nettes Restaurant gefunden. Keine Saison, keine Gäste, trotzdem leckeres Essen. Nach uns wurde abgeschlossen. 🤣



Die Unterkunft war nett und ziemlich neu, leider passte die Matratze nicht zu meinem Körpergewicht und ich schlief nicht gut. Egal. 😩
Der neue Tag begann verhangen, nachts hatte es geregnet, doch es wurde besser. Was aber von Anfang an toll war – der Blick auf die Hohe Tatra:






Die Berge wurde später niedriger aber die Herbstlandschaft(en) blieben wunderschön. Wir sind natürlich wieder mautfrei gefahren, also eine reine Landstraßentour. 😎
Und wir kamen schon wieder erst kurz vor der Dunkelheit an. War anders geplant. 🤬





Zügig ging es am nächsten Tag durch die Slowakei und Ungarn bis in den Norden Rumäniens. Die Unterkunft war irgendwie urig, aber so gar nicht auf Gäste außerhalb jeder Saison eingerichtet. Sie mussten sogar erst die Heizung im Haus anstellen. Insgesamt eher familiär mit vielen Gemälden an der Wand und zig Schachtrophäen (wie wir auf Nachfrage erfuhren).

Leider hatten wir im Bad ungezählte tote Marienkäfer…


Große Entschuldigung und sofort ein größeres ohne Leichen bekommen. Und ja, da würden wir jederzeit wieder hinfahren.




Wir waren so weit im Norden, dass wir auf die Idee kamen, einen kleinen Umweg zu machen, um uns einige der berühmten Moldauklöster anzusehen. Bei unserem ersten Balkantrip (mit Motorrad 2013) wollten wir da entlang, aber dort hatte es im August 14° und Regen! 🥶🧦🧤🧣 Nicht mit uns.
Also morgens eine Route festgelegt, die uns an drei Klöstern vorbeiführen sollte. Das erste fand ich durch Google Maps, die beiden anderen durch Wikipedia.
Alles Mist, denn die App merkt sich das nicht, wenn man sie wegwischt. Am ersten Kloster Fotos gemacht, zack, alle Routenpunkte weg! Und kein Internet in der Pampa. Also Richtung Quartier und unterwegs nochmal… Wir sind an zweien vorbeigerauscht, wie wir später bei einem Stopp feststellten. 🤬🤯
Dabei fing es fantastisch an. das Kloster Barsana ist ein prächtig renoviertes Areal und die Strecke dorthin war wunderschön.







Und unten gab es einen Verkaufsstand, wo alte Frauen selbstgemachte Backwaren anboten. Pfannkuchen und eine Art Krapfen der extrem leckeren Art!

Wir sind danach erst einmal weiter durchs Gebirge (Ost-Karpaten) geschaukelt und haben die Landschaft genossen.






Der Pass war bei Prilops, ob er auch so heißt?!?
Es wird ein Fahrtvideo geben, da seht ihr mehr und weil Karin wild (auch während der Fahrt) fotografiert hat, wird es noch einen Foto-Blogbeitrag geben, wo wir euch an der schönen Herbststimmung teilhaben lassen.
Beides wird kommen, wenn wir das fertiggestellt haben, bei mir fehlen ja sogar noch Videos von der Hinfahrt. 😩
Wie gesagt, irgendwann haben wir gemerkt, dass die beiden weiteren Klöster schon hinter uns lagen. Sie erneut anzufahren, erschien uns zu lange, also nur zum nächstgelegenen – was eine total enttäuschende Totalbaustelle war.

Der „Höhepunkt“ des Tages kam allerdings, als ich unsere Ankunftszeit durchgeben wollte. Das Zimmer war weg!
Weil die eine Stornierung bis zuletzt anbieten (eigentlich toll) fragen sie im Laufe des Tages nach, ob man auch gedenkt, zu kommen. Den morgendlichen Anruf habe ich für Spam gehalten, weil ich +40 (Rumänien) mit 040 (Vorwahl Hamburg/Achtung Spamgefahr) verwechselt hatte. Da mein iPhone mein Navi ist und zusätzlich unterwegs wenig Internet war, habe ich auch Textnachrichten von booking nicht gesehen. 🤯

Aber alles ging gut, der Anbieter hatte noch ein Apartment zum selben Preis. Sehr neu, sehr sauber und gut ausgestattet- sogar mit großer Badewanne, was südlich der Alpen rar ist. Ratet, wo ich den späten Abend verbracht habe!



Gegenüber gab’s einen Kaufland für Essen und Getränke, davor einen Grillstand, der leider nur ganze Hähnchen verkaufte. Ratet!
Wir haben es bis auf zu vernachlässigende Reste geschafft. 👍
So, hier gibt’s gleich Pellkartoffeln mit Leinölquark (pour moi) und asiatisch angemachtes Geschnetzeltes (pour mon chéri).
Bis Teil 2 kommt, wünschen wir euch einen guten Start in die Woche!








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