So sieht unser Reiseplan für die nächsten drei Tage aus.
Anika hat uns gerade zum Flughafen Atlanta gefahren, nicht ohne zuvor für einen letzten Burger zu stoppen. 🍔😋
Karin hatte gestern schon einen Koffer gepackt und heute mit mir gemeinsam den zweiten. Obwohl wir (sie!) dies und das gekauft haben, blieb mehr Luft als auf der Hinreise. Wir sind aber trotzdem sicher, nichts vergessen zu haben. 😎
Der Flughafen war menschenleer, weder beim Check-in noch bei der Sicherheitskontrolle mussten wir anstehen! Außerdem gab es genau eine (!) Kontrolle, nicht 17,5 wie in Istanbul. 😂

Vorher waren wir nochmal mit alle Mann am Pool, danach die nassen Badesachen in eine Tüte und dann den Koffer gestopft.
Weil wir so reibungslos durchgekommen sind, haben wir jetzt fast drei Stunden Wartezeit, also tippe ich euch den letzten amerikanischen Beitrag.
Montagmittag werden wir in Istanbul laden und zu dem kleinen Hotel am Meer fahren, wo wir auf der Hinreise schon übernachtet hatten. Dienstag geht es dann ins Auto und höchstwahrscheinlich ohne weiteren Halt nach Warna.
Wenn ich mich rückwärts durch die letzten Tage arbeite, dann wäre als Nächstes der Besuch von Cai mit seinem Pflegesohn Rhylan erwähnenswert. Wir kennen Cai schon lange als Freund von Anika und Brad und so haben wir uns sehr gefreut, dass er für eine kurze Stippvisite sowohl seine Rufbereitschaft verlegt, als auch fast 5 Stunden Autofahrt (für eine Strecke!) auf sich genommen hat, nur um auch uns zu sehen.



Und was haben wir gemacht, nachdem die beiden sich vom Pool verabschiedet hatten? Wir haben uns aufgeteilt, denn Brad hatte ein Zubehörteil für seinen…
—- TROMMELWIRBEL—-
…neuen Ineos Grenadier gekauft.
Wem das nichts sagt: Ein Milliardär war enttäuscht, dass der originale Landrover nicht mehr gebaut wurde und hat deswegen kurzerhand eine Fabrik gekauft, Ingenieure eingestellt und einen zeitgemäßen Nachfolger bauen lassen.
Milliardär müsste man sein. 💴💸🏦🤑




Tja, das bedeutet gleichzeitig, dass der vor drei Jahren gekaufte New Defender Geschichte ist, was ich persönlich bedaure, den finde ich nach wie vor besser/schöner/cooler. Aber fairerweise gebe ich zu, dass der neue in natura deutlich besser aussieht, als ich ihn mir nach diversen YouTube-Videos vorgestellt habe. 😇
Das Zubehörteil ersetzt die vorhandene Lenkungsdämpfung durch eine etwas weniger Off-roadige, sie muss also vorne unters Auto.
Das erste Problem hatte Brad schon gelöst, das gelieferte Teil sah nämlich an einem Ende nicht so aus wie im Montagevideo des Verkäufers. Erst seine Nachfrage beim Hersteller ergab, dass es zwischenzeitlich ein verbessertes Modell gab, von dem der Verkäufer wohl nichts mitbekommen hatte, obwohl es von ihm versandt wurde.
Zwei Schrauben raus, Teil tauschen, zwei Schrauben rein! Kann ja nicht so schwer sein.
Ist es aber, wenn ein Ende 1.5mm zu groß ist und nicht in die vorhandene Aufnahme passt.
Mal eben etwas zusammendrücken oder aufbiegen war nicht, es handelt sich um ein Geländefahrzeug! Alles extra dick, fest, Stahl halt!
Zum Schluss hat Brad buchstäblich die Brechstange angesetzt und ich das eine Ende mit dem Hammer reingetrieben. 🤪



Der Donnerstag zuvor hatte es auch in sich.
Zuerst habe ich Ben wieder zum Fussball Ferienprogramm gefahren. Hier werde ich endlich jammern und klagen, denn ICH BIN DIE GANZE WOCHE UM 6:30 UHR AUFGESTANDEN!
Jawohl, ich! Freiwillig! Naja, fast, aber ohne unsere Hilfe wäre es nicht möglich gewesen. Normalerweise hätten die Eltern ihre dienstlichen Kalender angepasst, aber gerade in dieser Woche standen unaufschiebbare Termine an.
Aber Ben hatte echt Spaß.




Nachdem wir ihn dann mittags in der Schulbetreuung abgesetzt hatten, sind Karin und ich ein letztes Mal zum Walmart, übrigens wieder ohne danach einen Burger gegessen zu haben! 😢
Da ich später Anika von der Arbeit abholen sollte (wir hatten ja das Auto), wollten wir mit zwei Fahrzeugen zum Pool. Unser Plan: Karin zuckelt mit dem Golfcart dorthin und ich nehme das Auto.
Ganz der Gentleman, der ich ja immer bin, will ich Karin das Elektromobil aus der Garage rangieren – und knalle trotz Karins Warnruf und sofort eingeleitetem Bremsmanöver gegen die Führungsschiene der Garage!
☹️😠😩😤🤬




Komplett unbrauchbar!
Die geht erstmal nicht mehr zu!
Muss sie aber, nicht zuletzt wegen Schlangen und anderem Getier, das niemand in seiner Garage haben möchte.
Also den beiden Hausbesitzern das Malheur gebeichtet und meiner neuen Haftpflichtversicherung eine Nachricht geschickt.
Brad hat sofort seinen Arbeitstag beendet (es ist von Vorteil, wenn man quasi der Boss ist) und ist vorbeigekommen. Derweil hatte ich gegoogelt und festgestellt, dass es diese Schienen günstig bei Amazon gibt, leider nicht mit schneller Lieferung. In örtlichen Baumärkten ist so etwas nicht auf Lager. Ich war also kostentechnisch etwas beruhigt.
Zur Vorbereitung habe ich dann schon die zugänglichen Schrauben gelöst und das Werkzeug zur weiteren Demontage bereitgestellt.
Eigene Versuche, die Schiene an der Wand zu biegen, waren nämlich ebenso erfolglos wie Brads. Also haben wir gemeinsam die Nieten ausgebohrt, das Ganze auf dem Boden (mit meinem Gewicht) fixiert und gebogen und gehämmert. Kurz vor Fertigstellung musste ich los, um Anika und Ben zu holen – zwei Termine ließen keine Verschiebung zu. Also musste Brad den Rest alleine hinbekommen.

Ich war ziemlich erleichtert, kann ich euch sagen. Karin übrigens auch, die zwischenzeitlich mehrfach das Golfauto auf Beschädigungen kontrolliert hatte. Es gab glücklicherweise keine.
Mit zwei Sachen möchte ich schließen:
Ihr wisst vielleicht, dass Ben zweisprachig aufwächst, der kleine Rylan, gerade 4 geworden, sogar dreisprachig (deutsch, englisch, spanisch – das konntet ihr nicht wissen😎). Ratet, welche Sprache die beiden untereinander genutzt haben!
Deutsch! Zum Schießen, die beiden amerikanischen Fuzzies miteinander deutsch reden zu hören. Richtig gut und komplizierte Sachen, wie zum Beispiel beim Spielen mit eine Weltkarte aus blauem Papier für Meer, weißem für Nord- und(!) Südpol, und allen vorhandenen Spieltieren darauf verteilt – niedlich und echt beeindruckend.
Das andere sind zwei Fotos, die zeigen, dass wir nicht nur mit oder ohne Kindern am Pool waren:


Euch allen wünschen wir einen guten Start in die Arbeitswoche (oder eine Fortsetzung des gemütlichen Rentnerdaseins 😎)






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