oder wie wir Rentner sagen: Noch ein freier Tag. 😂

Mittlerweile in den Staaten angekommen sitzen wir gerade am Pool und genießen die Wärme, die uns bisher in Bulgarien gefehlt hat.

Bei 13° losgefahren 

Unsere Fahrt bis kurz vor Istanbul war wunderschön und verlief problemlos. Die Fotos täuschen Wärme vor, aber trotz Sonnenscheins ging es nicht über 17°.

Auf halber Strecke hatte ich bei der Planung -noch auf bulgarischer Seite- eine Sehenswürdigkeit gefunden, die wir uns ansehen wollten. Nur ein paar Kilometer neben der Route gelegen war das kein großer Umweg. Tja, was denkt ihr?

Es ging auf einer guten Asphaltstraße zum nächsten Ort – und die Welt hörte auf. Nur noch Schotterwege. Natürlich stoppt uns das nicht. Die phantasievollen Entfernungsangaben kennen wir auch schon, also weiter!

Irgendwann haben wir gedreht, weil wir überhaupt nichts gefunden haben, das wie eine Sehenswürdigkeit wirkte, weder Gebäude, Ruinen noch Steine.

Aber ein überwuchertes Schild mit dem Hinweis auf EU-Förderung und ein lesbares bulgarisches haben wir gefunden – und sind nicht schlau draus geworden.

Trotz Übersetzungsprogramm keine brauchbaren Erkenntnisse

Das gebuchte Hotel lag richtig schön und war nicht übel.

Der nächste Tag war als Puffer geplant, und da uns nichts dazwischengekommen war, konnten wir völlig entspannt durch die Gegend juxen.

Nach dem inklusiven Frühstück sind wir zuerst natürlich den Ort besichtigen gefahren. Interessant war aber nur die Klippe, auf der er liegt.

Es gibt nördlich viel Wald bis ans Meer und so wollten wir durch dieses Waldgebiet fahren und immer wieder ans Meer. Ihr müsst nicht raten, ich erzähle es euch direkt: Vollständige Sperrung mit Stacheldraht und bewachtem Schlagbaum. Auch Umgehungsversuche scheiterten, so dass wir immer wieder ins Hinterland zurück mussten, um die nächste Gelegenheit am Meer zu erreichen.

Aber wenn man Zeit hat, kann man auch die (wirklich schöne) Fahrt durchs Hinterland genießen.

Für diesen Abend hatten wir uns vorgenommen, unsere mitgebrachten Reste von zuhause mit frischem Brot zu essen. Weil es aber noch etwas früh war, hat Karin ihr Strick-/Häkelzeug rausgeholt und ich bin kurz zum Hafen runter.

Auf der gegenüberliegenden Seite bin ich auf nette Menschen gestoßen und AUF FISCHBUDEN.

Und ganz entgegen unserer üblichen Erfahrungen gab es noch Fisch, der ganz frisch gegrillt wurde – für Karin, die liebt das.

Ich habe es nur schnell zum Hotel getragen

Der Flugtag war lang, aber abgesehen von zahllosen Kontrollen in Istanbul (7 oder 8!) ging alles reibungslos.

Anika hat uns abgeholt und wir sind erstmal bei -festhalten- McDonald’s eingefallen. Natürlich stilecht im Drive-Thru.

Der nächste Tag begann einsam, weil alle arbeiten und in der Schule waren, aber um 12 ging es zur Schule – Mittagessen mit (Groß-)Eltern.

Anika musste wieder zu Arbeit, Ben wieder in die Klasse und ich bin meiner Hauptaufgabe nachgekommen. 😂

Abends waren wir mit neuen Freunden (Jeremy und Claudia) sehr fein und lecker Essen, bevor wir alle früh im Bett waren. Die einen nach einer anstrengenden Woche, die anderen wegen des Jetlags. Bens Karateklub macht übrigens regelmäßig einen Spielabend von 18-21 Uhr, damit die Eltern eine kinderfreien Abend haben. Coole Idee!

Heute waren die großen Kinder beim Sport und alle anderen haben sich auf den allerersten Pooltag in diesem Jahr eingestimmt.

Und dann war es soweit: Zum ersten Mal im Jahr 2025 wurde die Badehose nass!

Wir wünschen euch allen von noch weiter weg als üblich einen gesegneten Sonntag und eine sonnige Woche!



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